Fachklinik Eiterbach

Die Fachklinik Eiterbach ist eine Rehabilitationseinrichtung für Abhängigkeitskranke. Sie ist spezialisiert auf die Behandlung von suchtkranken Menschen, vornehmlich Abhängige von illegalen Suchtmitteln, mit zusätzlichen psychiatrischen Störungsbildern, wie z.B. Psychosen, Persönlichkeitsstörungen, Depressionen, ADHS etc. Die Fachklinik verfügt über die Anerkennung nach §35/36 BtmG.

Ziel der Rehabilitation ist die Verbesserung der Teilhabe am gesellschaftlichen, sozialen und beruflichen Leben auf der Basis der Aufrechterhaltung der Abstinenz von Suchtmitteln. Die Entwöhnungsbehandlung als Maßnahme der medizinischen Rehabilitation basiert auf dem Krankheitsfolgemodell der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) der Weltgesundheitsorganisation. Dieses Modell berücksichtigt den gesamten Lebenshintergrund.

Die Behandlung ist systemisch und verhaltenstherapeutisch orientiert und erfolgt in den Bereichen Psychiatrie, Psychotherapie, Sozialtherapie, Arbeits- und Ergotherapie. Die Fähigkeit zur Konflikt- und Krisenbewältigung wird gestärkt und die Entwicklung von Rückfallbewältigungskompetenzen gefördert.

Das Angebot der Fachklink Eiterbach umfasst

  • die Kerntherapie in Haus Eiterbach, Heiligkreuzsteinach
  • die Adaption in Haus Heidelberg
  • das Betreute Wohnen als Nachsorge in Heidelberg
  • die Fachambulanz in Heidelberg

Kontakt:
Fachklinik Eiterbach
Ortsstraße 42
69253 Heiligkreuzsteinach
Telefon:          06220 / 930 -0
Fax:                06220 / 930-122
fachklinik_eiterbach@awo-mannheim.de

Gesamtleitung:
Elisabeth Bambauer, Diplom Pädagogin
Leiterin der Suchthilfen der AWO Mannheim im Rhein-Neckar-Raum
e.bambauer@awo-mannheim.de

Leitender Arzt:
Dr. med. Thomas Kaeser, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie

Fachklinik Eiterbach, Haus Eiterbach (Kerntherapie)

Das Haus Eiterbach ist die Einrichtung für die Kerntherapie der Rehabilitationsmaßnahme, die in der Regel 24 bzw. 26 Wochen umfasst. Eine individuelle Anpassung ist möglich. Angeboten werden auch Wiederholungs- und Auffangbehandlungen, Kurzzeittherapien sowie Kombi-Therapien, die je nach Indikation und Leistungsträger 3-6 Monate dauern.

Rehabilitationsprogramm

In der Kerntherapie beginnt das Rehabilitationsprogramm mit der Zuordnung zu einem Bezugstherapeuten, der die Einzel- und Gruppentherapie durchführt. Der strukturierte Tagesablauf gibt dem Rehabilitanden Orientierung. Zum Therapieprogramm gehören neben der Psychotherapie, die psychiatrische und medizinische Behandlung, die Sporttherapie und die Ergotherapie, später auch die Arbeitstherapie. Ein vielfältiges Freizeitangebot rundet das Rehabilitationsprogramm ab. Für alle sozialen Fragestellungen steht der Sozialdienst zur Verfügung.

Aufnahmeverfahren

Die Anmeldung in der Fachklink Eiterbach kann sowohl schriftlich als auch telefonisch erfolgen. Der Bewerber kann sich selbst anmelden. Es kann sich aber auch die entsprechende Einrichtung an die Fachklinik wenden.

Folgende Unterlagen sind erforderlich: Lebenslauf,  Suchtverlauf, Sozialbericht, Arztbericht vom letzten stationären Aufenthalt, Mitteilung über ausstehende Strafen oder Gerichtsverfahren.

Die Aufnahmekoordination erfolgt über Frau Heike Scheid, Tel. 06220 / 930 – 116.

Kontakt:
Fachklinik Eiterbach, Haus Eiterbach
Ortsstraße 42
69253 Heiligkreuzsteinach
Telefon:          06220 / 930 -0
Fax:                06220 / 930-122
fachklinik_eiterbach@awo-mannheim.de

Fachklinik Eiterbach, Haus Heidelberg (Adaption)

Die Adaption der Fachklinik Eiterbach nimmt abhängigkeitskranke Frauen und Männer nahtlos aus einer stationären Drogen- oder Alkoholentwöhnungsbehandlung auf. Auch hier werden Abhängigkeitskranke mit einer psychiatrischen Diagnose behandelt.

Therapieprogramm

In der Adaption verschiebt sich der Schwerpunkt. Die Gestaltung des Alltags, die Erprobung auf dem freien Arbeitsmarkt treten in den Vordergrund und  werden begleitet von psychotherapeutischen Einzel- und Gruppengesprächen. Auch hier bietet ein adäquates Freizeitangebot den notwendigen Ausgleich.

Anmeldung und Aufnahme

Die Anmeldung in der Adaption kann sowohl schriftlich als auch telefonisch erfolgen. Der Bewerber kann sich selbst anmelden. Es kann sich aber auch die einweisende Einrichtung an die Fachklinik wenden.

Folgende Unterlagen werden vom Bewerber erwartet: Lebenslauf, Suchtverlauf, Arztbericht vom aktuellen stationären Aufenthalt, Mitteilung über ausstehende Strafen oder Gerichtsverfahren

Nach Eingang der Bewerbungsunterlagen wird der Bewerber zu einem Vorstellungsgespräch inklusive Hausführung eingeladen. Danach entscheidet sich der Bewerber, ob er eine Aufnahme in der Adaptionsphase wünscht und von der Adaption wird eine Einschätzung vorgenommen, ob eine Behandlungsindikation besteht.

Vor bzw. spätestens am Tag der Aufnahme müssen folgende Unterlagen vorliegen: Kostenzusage, Nachweis über die reguläre Beendigung der zuvor absolvierten Kerntherapie, Krankenversicherungsnachweis, Personalausweis bzw. Geburtsurkunde.

Die Aufnahmekoordination erfolgt über die Teamleiterin

Elke Altenhöner, Dipl.-Soz.-arb. (FH) Tel. 06221 / 7132-14

Kontakt und Information:
Fachklinik Eiterbach, Haus Heidelberg
Odenwaldstraße 66
69124 Heidelberg
Telefon: 06221 / 7132-0
Fax: 06221 / 7132-20
fkehausheidelberg@awo-mannheim.de

Fachklinik Eiterbach, Betreutes Wohnen als Nachsorge

Das Betreute Wohnen ist als Teil des Gesamtversorgungsplanes für Suchtkranke zu verstehen. Das Angebot gilt für Abhängigkeitskranke, die eine stationäre therapeutische Entwöhnungsbehandlung erfolgreich beendet haben. Aufgenommen werden vor allem Suchtkranke mit besonderen sozialen Schwierigkeiten, bei denen zur Erhaltung der Abstinenz, zur sozialen Wiedereingliederung und zur Wiedereingliederung ins Erwerbsleben eine Nachbetreuung notwendig ist. Ebenfalls aufgenommen werden abhängige Menschen mit psychiatrischen Begleit- und Folgeleiden (psychiatrischen Mehrfachdiagnosen, speziell Sucht und Psychose), wie sie in der Fachklinik Eiterbach behandelt werden.

Es erfolgt eine individuelle Hilfeplanung, die die Basis für die Leistungserbringung darstellt.

Ziele und Aufgaben

  • Sicherung des Behandlungserfolgs der stationären Entwöhnungsbehandlung
  • Stabilisierung der Abstinenz und der psychischen Gesundheit.
  • Erlernen einer selbständigen Lebensführung.
  • Eingliederung ins Erwerbsleben, Vermittlung in Arbeit, Ausbildung und Schule.
  • Soziale Integration, Aufbau eines abstinenten Umfeldes.
  • Einüben sinnvoller Freizeitgestaltung.
  • Integration in Selbsthilfegruppen.
  • Schuldenregulierung

Die 4 Wohngruppen befinden sich in Heidelberg, in den Stadtteilen Kirchheim und Rohrbach, von der Adaption gut zu Fuß erreichbar. Es handelt sich um Wohnungen mit jeweils 3-4 Zimmern, Küche, Dusche und Toilette. Die Gemeinschaftsräume sind komplett und die Zimmer mit einer Grundausstattung wie Bett, Schrank, Tisch und Stuhl möbliert. In allen Wohnungen wird eine Waschmaschine gestellt.

Kosten und Finanzierung

Betreutes Wohnen als ambulante Nachsorge wird zu einem Teil im Rahmen psychosozialer Leistungen als Ergänzung der medizinischen Rehabilitation nach § 26, 3 SGB IX finanziert, ebenso nach § 15 Sozialgesetzbuch VI.

Die Hauptkosten werden durch eine monatliche Betreuungspauschale der Eingliederungshilfe nach § 54 SGB XII i.V.m. § 55 (2) Nr. 6 SGB IX abgedeckt.

Die Klienten des Betreuten Wohnens finanzieren ihren Lebensunterhalt und die Kosten für die Unterkunft aus eigenem Einkommen oder den Lohnersatzleistungen bei Arbeitslosigkeit.

Anmeldung und Aufnahme

Die Anmeldung in der Adaption kann sowohl schriftlich als auch telefonisch erfolgen. Der Bewerber kann sich selbst anmelden. Es kann sich aber auch die einweisende Einrichtung an die Fachklinik wenden.

Folgende Unterlagen werden vom Bewerber erwartet: Lebenslauf, Suchtverlauf, Arztbericht vom aktuellen stationären Aufenthalt, Mitteilung über ausstehende Strafen oder Gerichtsverfahren

Nach Eingang der Bewerbungsunterlagen wird der Bewerber zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Danach entscheidet sich der Bewerber, ob er eine Aufnahme in das Betreute Wohnen wünscht und von der Fachklinik wird eine Einschätzung vorgenommen, ob die Aufnahme möglich ist.

Vor der Aufnahme müssen folgende Unterlagen vorliegen:

Kostenzusage, Kostenübernaheerklärung für die Miete, Nachweis über die reguläre Beendigung der zuvor absolvierten Therapie, Krankenversicherungsnachweis, Personalausweis bzw. Geburtsurkunde.

Die Aufnahmekoordination erfolgt über den Bezugsbetreuer

Paul Horn, Sozialarbeiter, Tel. 06221 / 7132-17

Kontakt und Information:
Fachklinik Eiterbach, Haus Heidelberg
Odenwaldstraße 66
69124 Heidelberg
Telefon:          06221 / 7132-0
Fax:                06221 / 7132-20
fkehausheidelberg@awo-mannheim.de

Fachklinik Eiterbach, Fachambulanz

Die Ambulante (Sucht-) Behandlung, schließt meist an eine stationäre Entwöhnungsbehandlung (vor allem an eine Adaptionsphase) an. Sie kann sowohl von Rehabilitanden der Fachklinik Eiterbach, als auch von externen Rehabilitanden in Anspruch genommen werden.

Ziel der Behandlung ist die weitere Festigung der Abstinenz, eine allgemeine psychische Stabilisierung und die Aufrechterhaltung der Arbeitsfähigkeit. Die Rehabilitanden sollen bei der weiteren Alltagsbewältigung unterstützt und begleitet, auftretende Krisen frühzeitig abgefangen werden. Der individuelle Rahmen erlaubt auch eine tiefergehende Bearbeitung der zugrundeliegenden emotionalen Thematik.

Doppeldiagnosen (z.B. Depressive Erkrankungen, Persönlichkeitsstörungen) werden neben der Suchterkrankung begleitend mitbehandelt.

Kontakt und Information:
Fachklinik Eiterbach, Haus Heidelberg
Odenwaldstraße 66
69124 Heidelberg
Telefon: 06221 / 7132-0
Fax: 06221 / 7132-20
fkehausheidelberg@awo-mannheim.de

Gesamtleitung:
Elisabeth Bambauer, Diplom Pädagogin

Leiterin der Suchthilfen der AWO Mannheim im Rhein-Neckar-Raum

e.bambauer@awo-mannheim.de

Leitender Arzt:
Dr. med. Thomas Kaeser, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie

Fachklinik Eiterbach - Patienteninfo

Patienteninfo

 
 
 
 
 
 
 
 

Flyer Fachklinik Eiterbach:

 
 
 
 
 
 

Gesamtkonzept

Die Fachklinik stellt 
BORA vor - eine Konzeption zur beruflich orientierten Rehabilitation Abhängigkeitskranker

 

Kurzkonzeption Haus Eiterbach - Adaptionshaus Heidelberg: