Fachklinik Eiterbach

Haus Heidelberg – Adaption

Gesamtleitung:
Elisabeth Bambauer, Diplom Pädagogin
Leiterin der Suchthilfen der AWO Mannheim im Rhein-Neckar-Raum

 

AWO Mannheim
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Haus Heidelberg (Adaption)

Die Adaption  nimmt abhängigkeitskranke Frauen und Männer nahtlos aus einer stationären Drogen- oder Alkoholentwöhnungsbehandlung auf. Auch hier werden Abhängigkeitskranke mit einer psychiatrischen Diagnose behandelt.

Therapieprogramm

In der Adaption verschiebt sich der Schwerpunkt. Die Gestaltung des Alltags, die Erprobung auf dem freien Arbeitsmarkt treten in den Vordergrund und werden begleitet von psychotherapeutischen Einzel- und Gruppengesprächen. Auch hier bietet ein adäquates Freizeitangebot den notwendigen Ausgleich.

Anmeldung und Aufnahme

Die Anmeldung in der Adaption kann sowohl schriftlich als auch telefonisch erfolgen. Der Bewerber kann sich selbst anmelden. Es kann sich aber auch die einweisende Einrichtung an die Fachklinik wenden.

Folgende Unterlagen werden vom Bewerber erwartet: Lebenslauf, Suchtverlauf, Arztbericht vom aktuellen stationären Aufenthalt, Mitteilung über ausstehende Strafen oder Gerichtsverfahren

Nach Eingang der Bewerbungsunterlagen wird der Bewerber zu einem Vorstellungsgespräch inklusive Hausführung eingeladen. Danach entscheidet sich der Bewerber, ob er eine Aufnahme in der Adaptionsphase wünscht und von der Adaption wird eine Einschätzung vorgenommen, ob eine Behandlungsindikation besteht.

Vor bzw. spätestens am Tag der Aufnahme müssen folgende Unterlagen vorliegen: Kostenzusage, Nachweis über die reguläre Beendigung der zuvor absolvierten Kerntherapie, Krankenversicherungsnachweis, Personalausweis bzw. Geburtsurkunde.

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Betreutes Wohnen als Nachsorge

Das Betreute Wohnen ist als Teil des Gesamtversorgungsplanes für Suchtkranke zu verstehen. Das Angebot gilt für Abhängigkeitskranke, die eine stationäre therapeutische Entwöhnungsbehandlung erfolgreich beendet haben. Aufgenommen werden vor allem Suchtkranke mit besonderen sozialen Schwierigkeiten, bei denen zur Erhaltung der Abstinenz, zur sozialen Wiedereingliederung und zur Wiedereingliederung ins Erwerbsleben eine Nachbetreuung notwendig ist. Ebenfalls aufgenommen werden abhängige Menschen mit psychiatrischen Begleit- und Folgeleiden (psychiatrischen Mehrfachdiagnosen, speziell Sucht und Psychose), wie sie in der Fachklinik Eiterbach behandelt werden.

Es erfolgt eine individuelle Hilfeplanung, die die Basis für die Leistungserbringung darstellt.

Ziele und Aufgaben

  • Sicherung des Behandlungserfolgs der stationären Entwöhnungsbehandlung
  • Stabilisierung der Abstinenz und der psychischen Gesundheit.
  • Erlernen einer selbständigen Lebensführung.
  • Eingliederung ins Erwerbsleben, Vermittlung in Arbeit, Ausbildung und Schule.
  • Soziale Integration, Aufbau eines abstinenten Umfeldes.
  • Einüben sinnvoller Freizeitgestaltung.
  • Integration in Selbsthilfegruppen.
  • Schuldenregulierung

Die 4 Wohngruppen befinden sich in Heidelberg, in den Stadtteilen Kirchheim und Rohrbach, von der Adaption gut zu Fuß erreichbar. Es handelt sich um Wohnungen mit jeweils 3-4 Zimmern, Küche, Dusche und Toilette. Die Gemeinschaftsräume sind komplett und die Zimmer mit einer Grundausstattung wie Bett, Schrank, Tisch und Stuhl möbliert. In allen Wohnungen wird eine Waschmaschine gestellt.

Kosten und Finanzierung

Betreutes Wohnen als ambulante Nachsorge wird zu einem Teil im Rahmen psychosozialer Leistungen als Ergänzung der medizinischen Rehabilitation nach § 26, 3 SGB IX finanziert, ebenso nach § 15 Sozialgesetzbuch VI.

Die Hauptkosten werden durch eine monatliche Betreuungspauschale der Eingliederungshilfe nach § 54 SGB XII i.V.m. § 55 (2) Nr. 6 SGB IX abgedeckt.

Die Klienten des Betreuten Wohnens finanzieren ihren Lebensunterhalt und die Kosten für die Unterkunft aus eigenem Einkommen oder den Lohnersatzleistungen bei Arbeitslosigkeit.

Anmeldung und Aufnahme

Die Anmeldung in der Adaption kann sowohl schriftlich als auch telefonisch erfolgen. Der Bewerber kann sich selbst anmelden. Es kann sich aber auch die einweisende Einrichtung an die Fachklinik wenden.

Folgende Unterlagen werden vom Bewerber erwartet: Lebenslauf, Suchtverlauf, Arztbericht vom aktuellen stationären Aufenthalt, Mitteilung über ausstehende Strafen oder Gerichtsverfahren

Nach Eingang der Bewerbungsunterlagen wird der Bewerber zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Danach entscheidet sich der Bewerber, ob er eine Aufnahme in das Betreute Wohnen wünscht und von der Fachklinik wird eine Einschätzung vorgenommen, ob die Aufnahme möglich ist.

Vor der Aufnahme müssen folgende Unterlagen vorliegen:

Kostenzusage, Kostenübernaheerklärung für die Miete, Nachweis über die reguläre Beendigung der zuvor absolvierten Therapie, Krankenversicherungsnachweis, Personalausweis bzw. Geburtsurkunde.

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Fachambulanz

Die Ambulante (Sucht-) Behandlung, schließt meist an eine stationäre Entwöhnungsbehandlung (vor allem an eine Adaptionsphase) an.

Ziel der Behandlung ist die weitere Festigung der Abstinenz, eine allgemeine psychische Stabilisierung und die Aufrechterhaltung der Arbeitsfähigkeit. Die Rehabilitanden sollen bei der weiteren Alltagsbewältigung unterstützt und begleitet, auftretende Krisen frühzeitig abgefangen werden. Der individuelle Rahmen erlaubt auch eine tiefergehende Bearbeitung der zugrundeliegenden emotionalen Thematik.

Doppeldiagnosen (z.B. Depressive Erkrankungen, Persönlichkeitsstörungen) werden neben der Suchterkrankung begleitend mitbehandelt.

Kontakt:

Haus Heidelberg (Adaption)
Haus Heidelberg
Odenwaldstraße 66
69124 Heidelberg

06221 / 7132-0
06221 / 7132-20
fkehausheidelberg [at] awo-mannheim [dot] de

Gesamtleitung
Elisabeth Bambauer, Diplom Pädagogin
Leiterin der Suchthilfen der AWO Mannheim im Rhein-Neckar-Raum

e [dot] bambauer [at] awo-mannheim [dot] de

Aufnahmekoordination

Haus Heidelberg Adaption: Elke Altenhöner, Dipl.-Soz.-arb. (FH)
06221 / 7132-14
Fachklinik Eiterbach Betreutes Wohnen als Nachsorge: Paul Horn, Sozialarbeiter
06221 / 7132-17


Info:

Kurzkonzeption  Adaptionshaus Heidelberg (PDF)


Deutsche Gesellschaft für Qualitätsmanagement in der Suchttherapie e.V.

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